LinkedIn Marketing

Das Dilemma jedes Vertrieblers auf LinkedIn

Will er sich hier einen Expertenstatus rundum *seine Fähigkeiten als Vertriebler* aufbauen? Oder will er sich seine Personenmarke rundum die Bedürfnisse der Kunden *seines aktuellen Arbeitgebers* (zB HR-Software) aufbauen?

Das Dilemma jedes Vertrieblers auf LinkedIn
LinkedIn Marketing
Nov 26, 2021

Das Dilemma jedes Vertrieblers auf LinkedIn

Will er sich hier einen Expertenstatus rundum *seine Fähigkeiten als Vertriebler* aufbauen? Oder will er sich seine Personenmarke rundum die Bedürfnisse der Kunden *seines aktuellen Arbeitgebers* (zB HR-Software) aufbauen?

Eine weitreichende Entscheidung, sofern man nicht gerade Verkäufer für Gong ist und Vertriebs-Software an Sales-Teams vertreibt 🤷🏻‍♂️

Ich lerne Verkäufer kennen, die jedes Jahr ihren Job wechseln. 2020 verkauften sie Medizintechnik an Krankenhäuser, dieses Jahr Software an HR’ler und nächstes Jahr Cloud an den Kundenservice.

Sollen sie etwa wie ein Chamäleon bei jedem neuen Job ihre Themenhoheit auf LinkedIn neu anpassen? 🦎

Allen unpassenden Connections entfolgen und wieder bei A anfangen?

Kein Wunder, dass viele Vertriebler einfach keine Lust auf LinkedIn haben!

Es gibt nur eine Lösung:
Liebe Geschäftsführer, seid gut zu eurem Vertrieb, damit sie zehn Jahre bei euch bleiben wollen.

Dann gibt‘s dieses Problem der Positionierung nicht.

LinkedIn Marketing
Nov 26, 2021

Expertenstatus kommt nicht über Nacht

Kein Sprint, sondern Marathon im Sprinttemo. Nur Konsistenz bringt nachhaltigen Erfolg auf LinkedIn.

Ok ok, ich vestehe ja euer Problem:
Ihr seid busy.
Ihr habt keine Ideen für Content.
Euer Chef will, dass ihr LinkedIn in eurer Freizeit macht.
Aber abends will eure Freundin mit euch Kochen und die Kinder wollen spielen.

LinkedIn ist bringt mehr Stress als Spaß...

Und dann passiert’s:
Ihr überspringt mal einen Tag LinkedIn.
Dann zwei. Dann drei...

Und ehe man sich versieht, habt ihr eine Woche lang keinen einzigen Beitrag geteilt.

Kennen wa doch alle, oder? :-D

Mir ging’s auch so. Dezember 2020 hatte ich einen kleinen LinkedIn-Burnout. Ich hatte einfach keinen Spaß mehr und musste mich zum Posten zwingen… "Verdammt-- schon 20Uhr?! Zu spät zum Posten..."

Ich war ausgebrannt vom täglichen Erstellen neuer Texte mit möglichst smarten Gedanken zum Thema LinkedIn Influencer Marketing. Wieviel gibt dieses Thema schon her? Irgendwann hat man alles gesagt.

Und wenn ich noch EINEN Beitrag kommentieren müsste, hätte ich den Verstand verloren.

Aber dann passierten innerhalb einer Woche gleich mehrere Dinge, die allesamt auf meinen Content zurückzuführen waren. Aufträge und Synergien, die unsere junge Marketingagentur auf einen Schlag auf ein neues Level gehoben haben.

Nur wegen meinen kleinen Textchen hier auf dieser Webseite. Verrückt, oder? Das erfüllte mich mit Demut gegenüber diesem kleinen Textfeld “Start a Post”.

Das "con-" in "Content" steht im Englischen für "𝙘𝙤𝙣sistent".
Das stimmt zwar nicht, aber umso wichtiger ist es:

Denn nur mit Konsistenz wird euer Content auf LinkedIn Kunden konvertieren.

Content braucht eine Weile, um sich zu etablieren. Aber dann geht’s irgendwann zack zack.

Ist die Bezeichnung «Influencer» auf LinkedIn verbrannt?

Ein Relikt aus 10 Jahren rückgratlosem Influencing auf Instagram

Im Marketing-Kosmus bedeutet er nichts anderes als “Eine Person, der euer potentieller Kunde vertraut bzw. zuhört.”

Bei dem Prokuristen eines Autozulieferers ist oft die Ehefrau am Abendbrottisch der Influencer.

Oder sein Kollege aus’m Vertrieb.

Oder ein Branchenexperte auf LinkedIn, bei dem er sich über neue Trends informiert.

Ja, für viele Käufer ist auch der Vertriebler der Influencer, sofern man ihm vertraut:
Damals noch stärker als heute, als Käufer sich noch nicht autonom über eine Webrecherche das nötige Wissen ergoogeln konnten, um eine Entscheidung zu treffen.

Oder der Vertriebler auf der Messe, der die neusten Autos vorstellt, als es noch kein Internet gab, wo in Sekundenschnelle Pressemitteilungen von Mercedes durch diverse Blogs gejagt werden.

Nein, ein Influencer ist nicht zwangsläufig BibisBeautyPalace mit den neusten Schminktipps.

Und trotzdem muss ich akzeptieren, dass der Begriff “Influencer” hierzulande durch den Kauf von Fake Followern und rückgratlosen Produktempfehlungen diverser Influencer (zurecht) an Glanz eingebüßt hat... obwohl wir ihn noch auf unserer Webseite verwenden.

Ein neuer Begriff muss her- besonders für den rasant wachsenden B2B-Kontext!

Will ein VP Digital & IT der Daimler AG “Influencer” genannt werden, wenn sie sich mit dem CMO von Salesforce in einem LinkedIn Video trifft, um auf neue Services hinzuweisen?

Natürlich nicht.

Funktioniert sie in der Rolle als Beeinflusser?

Aber ja!

Hier braucht es also eine neue Bezeichnung, mit der sich die Betroffenen wohl fühlen. Und der trotzdem das aussagt, was da passiert: Einflussnahme.

Weitere Vorschläge:

Meinungsführer
Beeinflusser
Vordenker
Opinion Leader
Thought Leader
Topic Leader
Category Leader
Führender Kopf
Pionier
Top Voice
Top Minds
Trusted Expert
Trusted Advisor
Zielgruppen-Besitzpartner 😆
Meinungsmacher

Oder eben...Business Influencer / B2B Influencer 😉

Ganz gruslig: LinkedInfluencer 🤒

LinkedIn Marketing
Nov 26, 2021

Teilt Euer Wissen *Gratis*!

Ewig gestrige halten ihr "Insiderwissen" zurück. Wieso?

Ich muss heute mit einem Mythos des Mehrwert-Contents aufräumen:
"Verliere ich nicht Kunden, wenn ich auf LinkedIn all meine Tricks verrate und Do-It-Yourself Anleitungen veröffentliche?"

Die kurze Antwort: NEIN.

Ich kann die Angst vieler Marketing Dinos völlig verstehen:
„Wenn du dein Fachwissen hier gratis verschenkst, werden die Leute dich doch nicht beauftragen."

Und: "Mein Wissen habe ich mir doch nicht über Jahrzehnte mühsam aufgebaut, nur um es hier dann gratis zu verschleudern?!"

Du vergisst da aber eine Kleinigkeit. Eine Wahrheit, die sich durch jahrelange Forschung bestätigt sieht:

Menschen sind faul.

Die meisten werden deine Ratschläge zwar mit einem “Daumen hoch” würdigen- sie aber niemals anwenden.

Woher ich das weiß?
Ich schreibe hier schon seit Jahren DIY-Anleitungen, wie ihr selbstständig mit LinkedIn Influencern kooperieren könnt- ohne uns zu beauftragen.

Ich schaffe unsere Agentur swinx quasi täglich mit meinen Beiträgen ab.

Unsere LinkedIn-Influencer Listen? Die gibt's “gratis” auf unserer Webseite.

Und trotzdem sehe ich, wie meine treuesten Leser irgendwann selbst Kunde bei uns werden.

Das Gleiche gilt für Deine potenziellen Kunden:
Die meisten werden deine Ratschläge, niemals anwenden.

Stattdessen werden sie an dich denken und dich beauftragen, wenn der Schuh drückt.

Ist die Bezeichnung «Influencer» auf LinkedIn verbrannt?

Ein Relikt aus 10 Jahren rückgratlosem Influencing auf Instagram

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LinkedIn Marketing
Nov 26, 2021

Das Dilemma jedes Vertrieblers auf LinkedIn

Will er sich hier einen Expertenstatus rundum *seine Fähigkeiten als Vertriebler* aufbauen? Oder will er sich seine Personenmarke rundum die Bedürfnisse der Kunden *seines aktuellen Arbeitgebers* (zB HR-Software) aufbauen?

LinkedIn Marketing
Nov 26, 2021

Expertenstatus kommt nicht über Nacht

Kein Sprint, sondern Marathon im Sprinttemo. Nur Konsistenz bringt nachhaltigen Erfolg auf LinkedIn.

LinkedIn Marketing
Nov 26, 2021

Teilt Euer Wissen *Gratis*!

Ewig gestrige halten ihr "Insiderwissen" zurück. Wieso?